Warum diese Käse-Lauch-Suppe mehr als nur ein Rezept ist.


Es gibt Abende, die beginnen nicht mit großen Plänen. Sie beginnen einzig und allein damit, dass man sich die Schuhe auszieht, das Licht dimmt und sich entscheidet, den Tag draußen zu lassen.
In Lulus Küche sind das mit meine liebsten Abende.
Der Tisch ist gedeckt, sicherlich nicht perfekt, aber mit Bedacht.
Ein Glas wartet, die Kerzen flackern leise.
Draußen ist es kalt, drinnen wird es warm – nicht nur wegen der Heizung, sondern durch das, was gleich auf dem Herd steht.
Diese Käse-Lauch-Suppe gehört genau zu solchen Abenden.
Ein Glas zum Ankommen.
Bevor gegessen wird, schenke ich ein. Kein Alkohol an diesem Tag. Nur Apfel, Zitrone, Rosmarin und Sprudel.
Ein Schluck davon fühlt sich an wie ein tiefes Durchatmen. Frisch, leicht, nicht zu süß. Genau richtig für diesen Moment.
Und so beginnen wir den Abend und stoßen an, nicht auf etwas bestimmtes – sondern einfach auf den Moment.


Die Suppe als Mittelpunkt.
Die Suppe köchelt leise vor sich hin, nicht laut.
Der Käse schmilzt und die Sahne verbindet alles miteinander.
Ein Löffel zum probieren. Ein bisschen Salz. Ein Hauch Pfeffer. Etwas Muskatnuss.
Die Suppe ist cremig, ohne schwer zu sein. Warm, ohne zu ermüden. Das ist eine Suppe, die nicht nur satt macht, sondern auch innerlich beruhigt.
Ich richte sie an, als wäre sie etwas Besonderes – weil sie es auch ist.
Ein paar knusprige Lauchchips obendrauf, etwas Kräuteröl.
Mehr braucht es in dem Moment nicht zum genießen und glücklich sein.
Brot, Butter und Zeit
Das Brot liegt bereit, die Butter ist schön weich.
Man bricht ab, streicht, taucht ein.
Niemand schaut dabei auf die Uhr.
Gespräche entstehen zwischen Löffel und Glas.
Man sitzt länger als geplant
Und merkt: genau das braucht es jetzt gerade.


Warum ich dieses Gericht liebe.
Diese Käse-Lauch-Suppe ist kein Auftakt. Sie ist der Abend.
Sie braucht keine Erklärung, kein großes Menü, keinen Anlass. Sie passt einfach perfekt zum Winter, Kerzenlicht und dem Gefühl, angekommen zu sein.
In Lulus Küche geht es nicht darum, perfekt zu kochen. Es geht darum, Räume zu schaffen –
für Gespräche, für Nähe und für leise Momente.
Und manchmal reicht dafür eine einfache Suppe.
Liebe Grüße,
eure Miriam alias Lulus Küche 🙋♀️🤍✨
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